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Bürrig/Küppersteg -

Entgegen der bisherigen Gepflogenheit beendete die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bürrig-Küppersteg den jüngsten Wettbewerb um die Königswürde recht zügig. Keine zwei Stunden nach Beginn und mit dem 157. Schuss war die Entscheidung bereits gefallen. Ralf vom Rath, Vereinsmitglied seit 2006 und zweiter Brudermeister seit Jahresbeginn, konnte sich gegen neun Konkurrenten durchsetzen.

Für den 49-jährigen Industriemeister der Chemie bei der Firma Momentive ist das Amt eine Premiere. Vergeblich hatte er drei Jahre zuvor bereits versucht, den Vogel von der Stange zu holen. Jetzt ist es ihm endlich gelungen – sehr zur Freude von Ehefrau Edelgard vom Rath, die spontan von ihrer Schwester Christiane Opel eine provisorische Krone aus Alufolie aufgesetzt bekam. Seit rund zehn Jahren bastelt Opel schon ein Krönchen für die neue Königin, ehe diese bei der folgenden Krönungszeremonie ihre richtige Krone erhält.

Mit dem Gewinn des Wettbewerbs hatte vom Rath zugleich einen Wunsch der Familie erfüllt. Obwohl der Schütze, der am 1. Oktober seinen 50. Geburtstag feiert und sich ansonsten gerne um Haus und Garten kümmert, den Titel in diesem Jahr eigentlich gar nicht so richtig haben wollte. „Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte er dennoch äußerst zufrieden. „Um es überhaupt glauben zu können, muss ich erstmal eine Nacht schlafen.“ Den entscheidenden Weg zum Sieg hatte ihm Vereinskamerad Wolfgang Thum bereitet. Der „Verlierer“ war allerdings überhaupt nicht traurig, sondern sah das Ereignis gelassen und alleine nur unter dem Aspekt des sportlichen Wettstreits.

Obendrein gab es weitere Majestäten: Neue Tellkönigin wurde Natascha Schmitz mit dem 224. Schuss. Und Aneas Erdogan (4) wurde neuer Kinderprinz. Dessen Vater Murat benötigte 106 Treffer, um die Kette für seinen aufgeregten Sohn zu ergattern.

Bei der anschließenden Krönung in der Kirche St. Stephanus war großer Kettentausch angesagt. Anton „Toni“ Schmitz, Brudermeister und bis zuletzt amtierender Kaiser der Schützenbruderschaft, gab seine Kette durchaus mit Wehmut ab. Vorjahres-Kinderprinz Mika Thum tat sich da weniger schwer, ein Jahr, nachdem Vater Sascha Thum den Titel stellvertretend für den Knirps errungen hatte.

Um speziell dem Nachwuchs ab fünf Jahren etwas bieten und die Pänz an den Schießsport heran zu führen, hat die Bruderschaft ein Lichtgewehr angeschafft. Am Sonntag wurde es zum ersten Mal beim gut besuchten Kindernachmittages mit Basteln und Kinderschminken eingesetzt. „Weil es fürs Vergnügen ab sofort keine Kirmes mehr gibt, müssen wir uns etwas einfallen lassen“, erläuterte Sascha Thum, der nun hofft, dass sich die 1.000 Euro teure Investition auch lohnt.

– Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/30517410 ©2018

 

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Bürrig/Küppersteg - Ralf vom Rath ist der neue Schützenkönig von Bürrig und Küppersteg. Der Industriemechaniker und zweite Brudermeister der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft holte den Vogel beim Königsschießen am Pfingstmontag gegen 18 Uhr mit dem 157. Schuss herunter.

Zusammen mit seiner Frau Edelgard ging es für ihn gleich darauf zur Krönungsmesse. Eigentlich hatte vom Rath, der dieses Jahr auch noch seinen 50. Geburtstag feiert, nach eigener Aussage nicht damit gerechnet, Schützenkönig zu werden.

Überrascht von seinem Erfolg

Entsprechend überrascht sagte er nach seinem Erfolg: „Dieses Ereignis muss ich erstmal sacken lassen.“ Das Engagement im Schützenverein ist übrigens nicht das einzige Hobby vom Raths: Er verbringt seine Freizeit gerne im Garten, grillt oder feuert die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen bei deren Fußballspielen an. (bb)

– Quelle: https://www.ksta.de/30441962 ©2018

06.07.2017 – Am Donnerstag, den 18. Mai hat der Deutsche Bundestag um 22.31 Uhr das 2. Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes in zweiter und dritter Lesung mit den Stimmen der Koalition beschlossen. Ab dem 06.07.2017 sind diese Änderungen gültig, nachdem sie heute im Bundesgesetzblatt auf Seite 2133 veröffentlicht wurden.

Der ursprüngliche Gesetzentwurf hat durch den federführenden Innenausschuss in seiner Beschlussempfehlung (Drucksache 18/12397) noch einige Änderungen erfahren. Insgesamt, so stellte der Innenausschuss fest, habe sich das Waffengesetz bewährt, so dass lediglich Anpassungsbedarf zur Vollzugspraxis bestehe und regelungstechnische Mängel beseitigt werden mussten. Insbesondere seien aufgrund des Koalitionsvertrages die Vorgaben zur Aufbewahrung neu zu fassen und zudem eine neue Amnestieregelung zu erlassen. Für den Erwerb neuer Sicherheitsbehältnisse beziffert der Gesetzgeber den Aufwand für den Bürger auf jährlich 4,5 Millionen €!

Auf folgende neue Regelungen werden sich unsere Sportschützen einstellen müssen:

Aufbewahrung

Die Regelungen der Aufbewahrung in § 36 WaffG und § 13 AWaffV werden „umgekrempelt“. Die in § 36 WaffG enthaltenen konkreten Regelungen zu den Waffenschränken werden aufgehoben und aufgrund einer Verordnungsermächtigung in den § 13 AWaffV verschoben, der künftig im Detail regelt, wie Waffen und Munition aufzubewahren sind. Hierbei greift der Entwurf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts auf und bestimmt nunmehr ausdrücklich, dass Waffen ungeladen aufzubewahren sind. Im Einzelnen:

  • in einem verschlossenen Behältnis: erlaubnisfreie Waffen oder Munition
  • in einem Stahlblechbehältnis mit Schwenkriegelschloss: erlaubnispflichtige Munition
  • in einem Schrank der Norm DIN/EN 1143-1 mit dem Widerstandsgrad 0 unter 200 kg Gewicht: Langwaffen unbegrenzt und Kurzwaffen bis zu 5 und Munition
  • Schrank wie oben über 200 kg: Langwaffen unbegrenzt und Kurzwaffen bis zu 10 und Munition
  • in einem Schrank mit dem Widerstandsgrad I: Lang- und Kurzwaffen unbegrenzt und Munition

Damit sind die bisherigen A- und B-Schränke künftig nicht mehr zur Aufbewahrung zugelassen. Bedauerlicherweise ist man den Argumenten aller Verbände nicht gefolgt, die Aufbewahrung in den Schränken der Klassen S1 bzw. S2 nach der gültigen DIN und Europanorm 14450 zuzulassen, sondern ist gleich eine Stufe höher (und teurer und schwerer) gegangen.

Positiv ist anzumerken, dass bei der Zahl der Waffen künftig wesentliche Teile nicht mehr mitgezählt werden, was insbesondere beim Besitz von Wechsel- und Austauschläufen wichtig ist.

Besitzstand

Der neue Absatz 4 im § 36 WaffG regelt im Detail, in welcher Weise weiterhin die Aufbewahrung in den bisher zugelassenen A- und B-Schränken möglich ist. Bis zum Inkrafttreten des Änderungsgesetzes bereits genutzte A- und B-Schränke können weiter genutzt werden

  • vom bisherigen Besitzer
  • von berechtigten Personen für die Dauer einer gemeinschaftlichen Aufbewahrung in häuslicher Gemeinschaft; vgl. hierzu § 13 Abs. (alt) 10 bzw. (neu) 8 AWaffV mit der Auslegung in Nr. 36.2.14 Verwaltungsvorschrift.

Wichtig hierbei ist, dass der Eigentümer des Behältnisses dieses dem Mitbenutzer im Todesfall vererben kann. Nach der Begründung des Gesetzes gilt dies auch dann, wenn die häusliche Gemeinschaft und die gemeinschaftliche Aufbewahrung erst nach Inkrafttreten des Gesetzes begründet wurden. Zum Nachweis gegenüber der Behörde wird in diesen Fällen eine schriftliche Vereinbarung und erbrechtlich ein Vermächtnis erforderlich sein können.

Zertifizierung

Die neuen Behältnisse müssen von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle geprüft worden sein, was Aufgabe der Hersteller sein wird. Ausdrücklich klargestellt ist durch den Innenausschuss, dass dies nicht für vergleichbar gesicherte Räume gilt, so dass die Waffenräume in Schützenvereinen nicht ein teures Zertifikationsverfahren durchlaufen müssen.

Vorübergehende Aufbewahrung

Wer als Sportschütze unterwegs zu Wettkämpfen ist war immer vor die Frage gestellt, wie er seine Waffe im Hotel aufbewahren sollte. Hier sieht § 12 Abs. 3 Nr. 6 WaffG nunmehr vor, dass er der Waffe ein wesentliches Teil entnimmt und dies mit sich führen darf. Allerdings dürfen - was eigentlich selbstverständlich ist - mehrere mitgeführte wesentliche Teile nicht zu einer schussfähigen Waffe zusammengebaut werden können.

Zuverlässigkeit

Neu gefasst wurde Nr. 3 in den Zuverlässigkeitsregelungen des § 5 WaffG. Bisher mussten jemandem, der Bestrebungen gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung verfolgte, dies nachgewiesen werden. Nunmehr reicht es aus, dass „Tatsachen die Annahme rechtfertigen“, dass jemand dies tun wird. Diese unscharfe Formulierung hat bereits bei den Tatbeständen der missbräuchlichen oder leichtfertigen Verwendung von Waffen bzw. des nicht vorsichtigen oder sachgemäßen Umgangs oder der nicht sorgfältigen Verwahrung zu einer ausufernden Rechtsprechung geführt, die jedes kleinste Versehen als eine derartige Annahme unterstellte. Lässt sich ein Sachverhalt nicht abschließend klären, besteht aber ein tatsachengegründeter Verdacht, so wiegt das verbleibende Risiko eines unzuverlässigen Umgangs mit tödlichen Waffen so schwer, dass von der Unzuverlässigkeit auszugehen ist. Es bleibt zu hoffen, dass mit dieser Formulierung nicht jede despektierliche Äußerung über unseren Staat oder unsere Politiker zum Anlass genommen wird, im Sinne einer Reduzierung des Waffenbesitzes gegen Waffenbesitzer vorzugehen. Reicht es hierfür schon aus, dass beim Anstimmen des Liedes „Wir wollen unsern alten Kaiser Wilhelm wieder haben…“ ein Verstoß gegen die verfassungsmäßige Ordnung angenommen werden kann??

Verfassungsschutzabfrage

Die vom Bundesrat gewünschte Regelabfrage bei den Verfassungsschutzämtern ist im Entwurf nicht enthalten. Vielmehr sollen im Nationalen Waffenregister künftig auch die Stellung eines Antrages auf waffenrechtliche Erlaubnis und die Versagung eines entsprechenden Antrages gespeichert werden. Damit wird es möglich, bereits frühzeitig Erkenntnisse zu erlangen, ob jemand Waffenerlaubnisse beantragt, der die freiheitlich-demokratische Grundordnung bekämpft. Durch den regelmäßigen Abgleich der Daten mit dem Nachrichtendienstlichen Informationssystem NADIS kann auch festgestellt werden, ob eine registrierte Person bereits Waffen besitzt, so dass erforderliche Maßnahmen von der zuständigen Waffenbehörde getroffen werden können.

Strafregelung

Mit dem Wegfall der Regelung des § 52 a WaffG und deren Aufnahme in den § 52 WaffG wären neben Verstößen gegen die Aufbewahrungsvorschriften für Schusswaffen auch Verstöße im Munitionsbereich erfasst worden (bis zu 3 Jahre Freiheitsstrafe). Ferner wäre durch die komplexen Regelungen in § 52 WaffG bereits ein fahrlässiger Verstoß strafbewehrt gewesen (bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe). Dies hat der Innenausschuss in seiner Beschlussvorlage erkannt und durch eine Ergänzung munitionsbezogene Verstöße weiterhin ausgenommen und im Übrigen - wie bisher - auf eine vorsätzliche Tatbegehung abgestellt. Damit bleibt die versehentlich in der Jackentasche vergessene Patrone weiterhin straffrei.

Amnestie

Im Koalitionsvertrag war bereits eine befristete Strafverzichtsregelung vorgesehen, die nun mit dem Änderungsgesetz eingeführt wird. Diese erstreckt sich - anders als frühere Regelungen - auch auf Munition und auf den erlaubnisfreien Transport von Waffen und Munition zur Abgabe bei den zuständigen Behörden oder Polizeidienststellen. Das Führen einer solchen Waffe war bei der letzten Amnestie strafbewehrt und hatte zu einer Vielzahl von - später eingestellten - Verfahren geführt. Nun können Waffen und Munition auf dem direkten Weg vom Aufbewahrungs- bzw. Fundort zum Ort der Übergabe an die zuständige Behörde straffrei geführt werden. Damit das Ziel, den illegalen Waffenbestand zu senken erreicht wird, führt - anders als 2009 - das Überlassen an einen Berechtigten oder die Unbrauchbarmachung der Waffe nicht mehr zu einem Strafverzicht. Eine Legalisierung illegaler Waffen ist damit ausgeschlossen.

Das Änderungsgesetz enthält eine Vielzahl weiterer Änderungen, vor allem auch redaktioneller Art, deren Aufführung hier zu weit führen würde. Zudem wird im Beschussgesetz eine Verordnungsermächtigung zur Prüfung unbrauchbar gemachter Schusswaffen eingeführt, deren Inhalt noch abzuwarten bleibt.

Über den Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens und die hierzu erstellten Dokumente kann sich jedermann auf der Homepage des Deutschen Bundestages informieren und die betroffenen Dokumente abrufen.

 

Quelle: Deutscher Schützenbund e.V.

Frisch sanierter Wappenstein erinnert an Schloss Reuschenberg
Leverkusen: Frisch sanierter Wappenstein erinnert an Schloss Reuschenberg
Eines der wenigen Erinnerungsstücke an Schloss Reuschenberg, der Allianzwappenstein, ist nun saniert und an der Kevelaerkappelle angebracht. FOTO: UM
Leverkusen. Neben dem heutigen Reiterhof in Bürrig stand früher das Schloss Reuschenberg, das urkundlich schon im Jahr 1400 erwähnt wurde. Heute erinnert nur noch der unter Denkmalschutz stehende Alianzwappenstein der Grafenfamilie von Fürstenberg-Stammheim an das historische Bauwerk. Und der befindet sich seit den 1960er Jahren in der östlichen Giebelwand der Kevelaerkapelle an der Stephanusstraße, in der heute das Pfarrbüro der Großgemeinde St. Stephanus untergebracht ist. Wind und Wetter haben diesem Wappenstein in den letzten 50 Jahren so stark zugesetzt, dass er restauriert werden musste. Von Monika Klein
 

Denkmalpfleger Gregor Schier vermittelte einen Steinmetz und nahm das Arbeitsprotokoll in Verwahrung. So können spätere Generationen bei erneuter Restaurierung nachlesen, welche Materialien im Jahr 2017 benutzt worden sind. Stefan Gloßner aus Bergisch Gladbach hat den Wappenstein gereinigt, kleinere Schäden ausgebessert und die Oberfläche mit einem Schutz versehen. Nun fand die offizielle Übergabe an Pfarrei und den Förderkreis St. Stephanus, der rund 2500 Euro für die Finanzierung eingesammelt hat. Zum eigenen Anteil gaben der Brauchtumsverein JGK Fidelio, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft und die Sparkasse Leverkusen etwas dazu. Die Sparkasse stiftete dabei gleich noch einen Betrag, der für die Erneuerung der Bank neben dem "Treuen Husar", den der Leverkusener Bildhauer Kurt Arentz geschaffen hat. Auch der erinnert an das Schloss, das häufig den Besitzer wechselte. Anfang des 19. Jahrhunderts wohnte dort Freiherr von Mylius, der das Lied "Es war einmal ein treuer Husar" geschrieben hat.

Danach kam das Anwesen in den Besitz der Grafenfamilie von Fürstenberg-Stammheim, deren Wappen dann den Giebel über dem Eingang des Schlosses schmückte. 1961 kaufte die Stadt das stark heruntergekommene Schloss Reuschenberg an, um sieben Jahre später festzustellen, dass eine Restaurierung zu kostspielig wäre und den Abriss beschloss. Damit ging auch ein Stück Bürriger Heimatgeschichte verloren. Der Turm war beispielsweise alljährlich der Ort, wo am 30. April die Maipaare ausgerufen wurden. "Das war immer spannend", erinnert sich Förderkreis-Vorsitzende Waltraud Wiechers, die das Spektakel als Jugendliche erlebte. "Da wurden die Namen von ungebundenen Mädchen und Jungen ausgerufen, von denen man glaubte, dass sie zusammenpassten. Der Junge musste den Maibaum setzen und das Mädchen zum Maiball abholen." Wahrscheinlich sei gelegentlich Bestechung in alkoholischer Form im Spiel gewesen. Veranstalter war der Brauchtumsverein JGK Fidelio, der sich auch dafür einsetzte, den Wappenstein zu retten und an einer anderen Stelle im Ort einzubauen.

Man entschied sich für die ehemalige Marienkapelle. So kam es, dass nun die Kirche für die Pflege des Denkmals verantwortlich ist. Neben Wappen und Treuem Husar erinnert noch der Grabstein von Mylius am Pfarrhaus an die Geschichte des Schlosses Reuschenberg, von dem Postkartenansichten im Internet zu finden sind.
 
Quelle: RP
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